Histamin-Intoleranz

Informationen für Betroffene und Angehörige

Wissenswertes

Glossar:

Antihistaminikum

Arzneimittel, das bei akuter Histaminose eingenommen werden kann; sein Wirkprinzip beruht auf der Hemmung des Entzündungsmediators Histamin

Diaminoxidase (DAO)

Enzym, das insbesondere in der Dünndarmschleimhaut vorkommt und für den Abbau biogener Amine (z. B. Histamin, Tyramin, Serotonin) zuständig ist

Enzyme

Proteine, die biochemische Vorgänge steuern können

Fermentierung

Prozess, bei dem biologisches Material z. B. durch den Einsatz von Bakterien oder Hefe umgesetzt wird

Histamin

biogenes Amin, das als natürliche Substanz im Organismus meist in inaktivierter Form vorliegt; bei einer Histaminose wird es nicht ausreichend abgebaut; Histamin ist außerdem ein Entzündungsmediator, der eine Vielzahl allergischer Symptome verursachen kann (u. a. Juckreiz, Durchfallerscheinungen, Asthmaanfälle)

Migräne

häufige Form des Kopfschmerzes, die i. d. R. durch unterschiedliche Phasen (z. B. Vorphase, Auraphase, Kopfschmerzphase) charakterisiert ist

Urtikaria

auch: Nesselsucht ; bei Urtikaria bilden sich auf der Haut der Betroffenen infolge einer (pseudo)allergischen Reaktion rote Quaddeln

msf

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Das Glossar erläutert die wichtigsten Begriffe zum Thema Histamin-Intolaeranz.

Histamin-Intoleranz-News von Curado.de

  • Gute Verdauung bei Babys auch für Allergieschutz wichtig
    Säuglingsnahrung sollte möglichst leicht verdaulich sein und Magen und Darm nicht belasten. Das ist für Babys Wohlbefinden wichtig, leistet aber auch einen Beitrag zur Allergieprävention. Denn wenn mit der Verdauung alles klappt, kann sich das darmeigene Immunsystem besser entwickeln und einen natürlichen Schutz vor Allergien aufbauen. So berichtet die Deutschen Haut- und Allergiehilfe e. V.
  • Tierhaltung trotz Allergie
    Wer Tierhaarallergiker ist, muss nicht zwingend auf sein Haustier verzichten. Mit ein paar Grundregeln lässt sich das Zusammenleben organisieren. Die fälschlicherweise als Tierhaarallergie bezeichnete Reaktion des Körpers ist eigentlich keine Überempfindlichkeit gegenüber den Tierhaaren.
  • Wenn Insekten/Spinnentiere stechen bzw. beißen
    Zu den Insekten bzw. Spinnentieren, von denen Menschen besonders häufig gestochen bzw. gebissen werden, zählen Bienen, Wespen, Ameisen, Mücken, Bremsen, Flöhe, Spinnen und Zecken. An der Biss- bzw. Einstichstelle zeigen sich häufig juckende, teils schmerzhafte und gerötete Schwellungen. Meist gehen die Beschwerden (ggf. nach Entfernen des Tieres) von selbst vorüber.